Welche Verantwortung übernimmt Batsch?

  • projektbezogene Auslegung und Bereitstellung der SLD
  • technische Prozessführung und Remote-Monitoring
  • laufende Datenanalyse und Frühwarnung
  • Wartung und Reinigung im vereinbarten Leistungsumfang
  • Ersatz- und Verschleißteile im vereinbarten Leistungsumfang
  • Begleitung von Validierung, Integration und laufender Optimierung

Wie startet ein Betreibermodell?

PhaseBatsch-LeistungErgebnis
1 · MaterialprüfungProbedestillation und Bewertung der Destillatqualitättechnische Eignungsgrundlage
2 · ProjektierungAuslegung, Aufstellung, Schnittstellen und Sicherheitskonzeptabgestimmtes Anlagenkonzept
3 · IntegrationEinbindung in Behälter, Rohrleitungen, Steuerung und Werkprozessebetriebsbereiter Closed Loop
4 · Betriebdynamische Prozessführung, Monitoring und Servicelaufend betreute Rückgewinnungsleistung

Betreibermodell, Anlagenkauf oder Lohndestillation?

ModellInvestition in die AnlageBetriebTypische Einordnung
Batsch Betreibermodellbei BatschBatsch gemäß Projektvertragkontinuierliche geeignete Materialströme am Kundenstandort
Anlagenkaufbeim Kundendurch den Kunden oder separat vereinbarteigene technische und personelle Betriebsstruktur
Lohndestillationkeine eigene Anlageexterne AufbereitungAlternative für andere Mengen- oder Integrationssituationen

Wie wird die Leistung abgerechnet?

Abgerechnet wird die tatsächlich verarbeitete Menge an Schmutzware. Damit ersetzt eine planbare laufende Leistung die Investition in eine eigene Anlage.

Der vereinbarte Preis richtet sich nach Material, Monatsmenge, Standort, Anlagenkonfiguration und Leistungsumfang. Betrieb, Monitoring, Wartung und Service werden projektspezifisch festgelegt.

Für welche Projekte kommt das Modell infrage?

Das Betreibermodell richtet sich an Standorte mit einem regelmäßigen Aufkommen ab 15.000 l Schmutzware pro Monat und einer vorgesehenen Laufzeit von mindestens zwei Jahren. Voraussetzung ist, dass das Destillat nach der initialen Validierung stabil in den Produktionsprozess zurückgeführt werden kann.

Ob das Modell passt, prüfen wir anhand von Material, Mengenverlauf, Qualitätsanforderungen, Standortbedingungen und Integrationskonzept. Auch kleinere oder schwankende Lösemittelströme bewerten wir individuell.

Konkrete Antworten

Häufige Fragen

Muss der Kunde die Destillationsanlage kaufen?

Nein. Im Betreibermodell stellt Batsch die SLD bereit. Die konkrete Eigentums-, Betriebs- und Leistungsabgrenzung wird im Projektvertrag festgelegt.

Wer wartet und überwacht die Anlage?

Batsch übernimmt im Betreibermodell Remote-Monitoring, Wartung, Reinigung sowie Ersatz- und Verschleißteile im vereinbarten Leistungsumfang.

Ab welcher Menge ist Pay-per-use möglich?

Das Betreibermodell ist ab 15.000 l Schmutzware pro Monat vorgesehen. Die technische und wirtschaftliche Eignung prüfen wir anhand von Material, Mengenverlauf, Standort und Integrationskonzept.

Welche Vertragslaufzeit gilt?

Die Mindestlaufzeit des Betreibermodells beträgt zwei Jahre. Maßgeblich sind die Konditionen des konkreten Angebots.

Fachliche Grundlage

Praxiswissen und Quellen

Die technischen Angaben auf dieser Seite beruhen auf Batsch-Anlagen- und Projektdaten sowie auf realen Probedestillationen. Werte nennen wir immer im jeweiligen Anwendungskontext; vertrauliche Kunden- und Projektdaten bleiben geschützt.

  • Batsch-Betreibermodell – Leistungsumfang und Rahmenbedingungen, Stand Januar 2026
  • Batsch SLD – Prozessführung, Monitoring und Remote-Control, Stand Januar 2026